Bauen in Niedersachsen

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Hausbau in der Region Hannover

Bei der Region Hannover handelt es sich um einen Teil der Metropol-Region Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, welche im Übergangsgebiet der Landschafts-Räume Lüneburger Heide und Mittelgebirge liegt. Als bevölkerungsreichste Stadt dieser Region gilt die Stadt Hannover, während Neustadt am Rübenberge diejenige mit der größten Flächenausdehnung ist. Der größte Binnensee Niedersachsens, das Steinhuder Meer, erstreckt sich im Westen, im südwestlichen Teil der Region Hannover liegt das Calenberger Land. Am 1. November 2001 wurde die jetzige Region Hannover aus den Gemeinden des vorherigen Landkreises Hannover und der früher kreisfreien Stadt Hannover gebildet, während der alte Landkreis Hannover und der kommunale Verbund Großraum Hannover aufgelöst wurden. Zahlreiche große Unternehmen haben ihren Sitz in Hannover. Zu ihnen zählen etwa die Continental-Reifenindustrie, Bahlsen, Hanomag, Sennheiser und viele mehr. Bedeutende Verkehrsachsen der Nord-Süd-Richtung kreuzen sich in Hannover mit denen der Ost-West-Richtung. So treffen beispielsweise am Autobahnkreuz Hannover Ost die Europastraße E 30 und E 45 aufeinander. Ebenfalls in diesem Einzugsbereich befinden sich die Autobahnen A 352 und A37 wie auch die Bundesstraßen B 3, B 6, B 65, B 217, B 441, B 443 und die B 522. Im Hauptbahnhof Hannover werden neben weiteren die Bahnstrecken Hamm-Berlin und Hamburg-Kassel verbunden, während der Mittellandkanal Hannover mit Hamburg, Berlin und dem Ruhrgebiet verbindet.
Der Flughafen Hannover-Langenhagen bietet Verbindungen zu unzähligen nationalen und internationalen Flughäfen.

Städte in der Region Hannover

Folgende Städte sind in der Region Hannover angesiedelt: Barsinghausen, Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Gehrden, Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Lehrte, Neustadt am Rübenberge, Pattensen, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe und Wunstorf.

Barsinghausen
Barsinghausen liegt nahe des Naherholungsgebiets Deister und ist Teil des Calenberger Landes. Etwa 33 500 Einwohner teilen sich eine Fläche von 102,65 km². Aufgrund von Werkzeugfunden ist die Besiedlung der Region bereits in der Jungsteinzeit belegt. Die Cherusker siedelten gegen 400 nach Christus und wurden um 500 von den Sachsen abgelöst. Urkundliche Erwähnung findet der Ort unter dem Namen 'Berkingehusen' erstmals im Jahre 1193 und erhält erst im Jahre 1969 den Status einer Stadt. Sehenswert sind das Kloster Barsinghausen, welches als das älteste Kloster im Fürstentum Calenberg gilt, die im Jahre 1819 gebaute Holländer-Mühle, das Bergwerk Klosterstollen sowie die Naturdenkmäler Alte Taufe, Forellenteich, Ziegenteich und die Steinbrücke 'Alte Schütten'.

Burgdorf
Gelegen zwischen Hannover, Peine und Celle, wird Burgdorf wegen des Verlaufs des Flüsschens Burgdorfer Aue auch die 'Auestadt' genannt. Burgdorf bietet Heimat für rund 30 000 Einwohner auf einer Fläche von 112,26 km². Der Ort wurde nach der Stiftsfehde (1420-1422) Hildesheim zugeschlagen, kam im Jahre 1433 in den Besitz der Celler Herzöge, um später Teil des Regierungsbezirks Lüneburg zu werden. Bis zum Jahre 1974 war die Stadt Sitz des Landkreises Burgdorf. Sie ist bekannt für den Anbau von Spargel, dessen Tradition bereits seit dem Jahre 1750 besteht. Auch als Pferdezuchtgebiet für die bekannten Hannoveraner-Pferde und Standort eines Pferdemarktes sowie als Besitzer der größten deutschen Sammlung von Zinnfiguren hat sich Burgdorf einen Namen gemacht.

Burgwedel
Die Stadt, auf niederdeutsch Borwee genannt, zählt auf einer Fläche von 151,96 km² rund 20 500 Einwohner und wurde im Jahre 1324 als Mittelpunkt der Verwaltung der Grafschaft Burgwedel erstmalig in einer Urkunde genannt. Unzählige Male wurde der Ort durch Feuersbrünste in Mitleidenschaft gezogen. Die letzte verheerende Brandkatastrophe fand im Jahre 1828 statt. Seit der Gebietsreform von 1974, bei der mehrere Gemeinden zusammengeführt wurden, setzt sich das Gebiet Burgwedels aus mehreren Dorfkernen, getrennt durch Wälder und landwirtschaftliche Nutzflächen, zusammen. Die Stadtrechte erhielt die Gemeinde im Jahre 2003. Besonders zu erwähnen ist der Staatsforst 'Fuhrberg', der einen Teil der Waldflächen der Stadt bildet. Ebenso hervorzuheben sind die zahlreichen Naturschutzgebiete Burgwedels. Dazu gehören das Hastbruch, das Trunnenmoor, das Oldhorster Moor sowie der Wietzenbruch, der sich als Moor- und Weidegebiet bis zur Grenze des Landkreises Celle ausbreitet. Sehenswerte Gebäude sind unter anderen die Sankt Petri-Kirche mit ihrer schönen Deckenmalerei und die historische Raseneisensteinkapelle in Engensen. Im Heimatverein 'Kirchspiel Engensen-Thönse-Wettmar' ist eine Sammlung von alten Geräten aus Haus- und Landwirtschaft sowie dem Handwerk zu besichtigen. Nach Terminabsprache ist eine Teilnahme an 'Heidschnuckenführungen' möglich, die in Engensen ganzjährig stattfinden.

Garbsen
Der Ort hat Anteil am Naturraum 'Weser-Aller-Flachland' und ist gelegen zwischen dem Otternhagener Moor und der Leine-Niederung. Bei einer Fläche von 79,31 km² zählt Garbsen rund 61 600 Einwohner. Mit Ausnahme der lehmigen Böden im Gebiet der Leine-Aue sind die Böden des Stadtgebiets überwiegend sandig und werden von Moorgeesten unterbrochen. In Zusammenhang mit dem 1196 gegründeten Kloster Marienwerder, wurde das Gebiet des heutigen Garbsen erstmalig urkundlich benannt, wobei der heutige Name 'Garbsen' in einer Urkunde aus dem Jahre 1223 Erwähnung findet. Aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden entstand zum 1. Januar 1967 die Gemeinde Garbsen, die im Jahre 1968 schließlich die Stadtrechte erhielt. Aufgrund der vorhandenen Rohstoffe auf dem Stadtgebiet entwickelten sich neben der Landwirtschaft zahlreiche Ziegeleien, die die wirtschaftliche Entwicklung der Region prägten. Zu besichtigen ist in Altgarbsen das Heimatmuseum, das in der vormaligen Arbeiterküche eines Ziegelwerks untergebracht ist. Hier wird neben naturkundlichen und technischen Exponaten der Region die Geschichte der Ziegeleien in Garbsen erläutert. Erwähnt sei der Stadtpark mit seinem 'Baumlehrpfad', der sich über eine Fläche von etwa 7 Hektar erstreckt.
Auch der Bürgerpark Berenbostel, der neben der Erholung auch für diverse Veranstaltungen dient, das Waldgebiet der 'Garbsener Schweiz', der Schwarze See sowie der Blaue See sind sehens- und besichtigungswürdige Orte.

Gehrden
Gelegen im Calenberger Land, verfügt Gehrden bei einer Einwohnerzahl von rund 14 600 über eine Fläche von 42,97 km². Seit dem Jahre 2010 werden in einem Gewerbegebiet Gehrdens Reste einer germanischen Siedlung ausgegraben. Neben Grubenhäusern, Abfallgruben und Wildschweinknochen wurden Reste eines Brunnens, ein Töpferofen sowie Keramikfragmente gefunden. Letztere rechnet man der sogenannten 'Südhannoverschen Drehscheibenware' um das Jahr 400 zu. 1298 wurde der Ort vom Grafen Adolf VI. von Schaumburg und Holstein erstmalig urkundlich erwähnt und ihm der Staus eines Fleckens verliehen. Zahlreiche Fehden und Brände verwüsteten die Gemeinde zwischen den Jahren 1467 und 1665 vollständig. Ab 1872 wurden die Lehm- und Tonvorkommen des Gehrdener Berges von der Ziegelei Seemann verarbeitet. Im Jahr 1929 erhielt Gehrden die Stadtrechte und zum August 1971 entstand durch Zusammenschluss mehrerer Gemeinden die Großgemeinde Gehrden. An Sehenswürdigkeiten bietet Gehrden die Holländermühle 'Struckmeyersche Mühle' und das Müllerhaus aus dem Jahre 1729, die 'Tripsche Parkanlage' von 1898, den etwa 20 Meter hohen 'Burgbergturm', der 1897/98 auf dem Gehrdener Berg errichtet wurde, sowie das historische Brauhaus, das das Stadtmuseum Gehrdens enthält.

Hannover
Die Landeshauptstadt Niedersachsens an der Leine verfügt über ein wichtiges Straßen- und Schienenverkehrsnetz und ist außerdem über den Mittellandkanal an das Binnenschifffahrts-Netz angebunden. Hannover zählt rund 525 900 Einwohner auf einer Fläche von 204,14 km². Erstmals im Jahre 1150 urkundlich als Honovere, Hauptstadt Kurhannovers, genannt, war die Stadt ab dem Jahre 1814 die Hauptstadt des Königreichs Hannover und später zwischen 1866 und 1946 Hauptstadt der Provinz Hannover. Zur Großstadt wurde Hannover mit mehr als 100 000 Einwohnern im Jahre 1875 und zählt heute zu den 15 größten deutschen Städten. Entstanden aus einer Siedlung des Mittelalters, führte ein bedeutender Handelsweg in Nord-Süd-Richtung durch den günstig an einer Flussfurt gelegenen Ort. Heinrich der Löwe ließ Hannover im 12. Jahrhundert ausbauen, um es den Grafen von Rohde als Lehen zu überlassen. 1371 erhielt Hannover die Zoll- und Mühlenrechte und durfte die Stadt befestigen. Ab 1392 wurde eine Landwehr geschaffen, um auch das städtische Vorfeld abzusichern. Zu dieser Zeit erlebte Hannover einen wirtschaftlichen Aufschwung, der nicht zuletzt dem Beitritt der Hanse zu verdanken war. 1951 wurde im Stadtpark von Hannover die erste Bundesgartenschau ausgerichtet. Die erste Weltausstellung, die in Deutschland stattfand, war die Expo 2000 in Hannover, an der sich 155 Nationen beteiligten. Neben mehr als 100 Hotels unterschiedlicher Kategorien finden sich in Hannover eine Jugendherberge und ein Stellplatz für Wohnmobile. Für das Jahr 2013 werden mehr als 2,1 Millionen Übernachtungen in der Stadt angegeben. Hannover verfügt nicht nur über das größte Messegelände der Welt, sondern beheimatet auch jedes Frühjahr die weltgrößte Computer-Messe CeBIT sowie die ebenfalls weltgrößte Industriemesse 'Hannover Messe'. Sehenswerte Bauwerke der Stadt Hannover sind die Marktkirche und der Marktbrunnen aus dem 14. Jahrhundert, die sich im Zentrum der Altstadt befinden. Weiter sind zu erwähnen das Alte Rathaus, die Kreuzkirche mit ihrem wertvollen Altargemälde sowie das älteste Fachwerkhaus Hannovers in der Burgstraße. Zur Erholung laden die 'Herrenhäuser Gärten' mit dem barocken 'Großen Garten', der unter anderem das Große Parterre, den Irrgarten, das neu errichtete Schloss und das Orangenparterre umfasst, sowie der Berg- und der Georgengarten ein. Im Großen Garten befindet sich auch Europas höchste Fontäne, deren Strahl an windstillen Tagen eine Höhe von 82 Metern erreicht. Als 'Grüne Lunge' der Stadt gilt der Stadtwald 'Eilenriede', der eine Fläche von 640 Hektar umfasst und der größte zusammenhängende europäische Stadtwald ist. Auf dem seit 1995 bestehenden Rundwander- und Fahrradweg 'Grüner Ring' kann Hannover entlang der Stadtgrenzen umrundet werden.

Hemmingen
Gelegen südlich Hannovers, ist die Stadt die flächenmäßig kleinste in der Region Hannover. Bestehend aus sieben Stadtteilen, verfügt Hemmingen über eine Fläche von 31,58 km² bei einer Einwohnerzahl von etwa 18 680. Die ehemals sieben Gemeinden schlossen sich relativ rasch zu einer Gemeinde zusammen, wobei besonders die schnelle Entwicklung nach Beendigung des 2. Weltkriegs beachtlich ist. Zwischen den Jahren 1956 und 1962 wurden auf dem Bereich der 'Ortsmitte' nahezu 400 Eigenheime und etwa 300 3- bis 7-stöckige Mietwohnungsgebäude errichtet. Im gleichen Zeitraum entwickelte sich ein Einkaufszentrum mit Geschäften unterschiedlichster Branchen. Seit dem 1. März 1999 ist Hemmingen eine Stadt, und das Ortsbild wird von modernen Wohnbauten geprägt. Hemmingen hat mehrere historische Kapellen, das Mausoleum der Familie von Alten, die historische Kirche Sankt Nikolai sowie die Sankt Vitus-Kirche aufzuweisen. Ebenfalls zu einem Besuch laden das Naherholungsgebiet Bürgerholz, das Strandbad, das Rosarium Hemmingen sowie der Biolandbetrieb Kampfelder Hof ein.

Laatzen
Gelegen an der Leine, wird Laatzen östlich vom größten Waldgebiet der Umgebung Hannovers, dem Kronsberg und Bockmerholz, begrenzt. Bei einer Fläche von 34,05 km² zählt Laatzen rund 40 420 Einwohner. Im Jahre 1259 erstmalig urkundlich erwähnt, stammt der Name von der damals größten Grundbesitzer-Familie am Ort, der Familie von Lathusen. Demgegenüber existiert eine Sage, die von einer bäuerlichen Sippe der Lathen, die gegen 800 am Ufer der Leine lebte, erzählt. Die Familie verkaufte ihre Rechte in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in mehreren Abschnitten an das Kloster Marienrode, das bis zum Jahr 1580 im Besitz dieses Grundes war. Die Gemeinden Laatzen und Grasdorf vereinten ihre Gebiete 1964 zur neuen Gemeinde Laatzen, die im Juni 1968 die Stadtrechte erhielt. Ihre heutige Form bekam die Stadt Laatzen durch eine Gebietsreform und einen weiteren Zusammenschluss mehrerer Gemeinden im Jahre 1974. An Sehenswürdigkeiten bietet Laatzen unter anderem die gotische Backstein-Kapelle im Teil Alt-Laatzen, die als das südlichste Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik gilt. Ferner ist das Luftfahrtmuseum zu erwähnen, das über die Geschichte der Luftfahrt im Wandel der Technik von 1783 bis 1965 berichtet. Einen Naherholungsraum und Rückzugsgebiet für bedrohte Pflanzen- und Tierarten bietet Laatzen mit der südlichen Leineaue.

Langenhagen
Im Norden Hannovers gelegen, zählt Langenhagen bei einer Fläche von 71,99 km² rund 53 000 Einwohner. Als 'Nienhagen' wurde Langenhagen im Februar 1312 erstmalig in einer Urkunde erwähnt und erhielt im Jahre 1618 auf Betreiben des Vogts Heinrich Clave das Marktrecht verliehen. Ein Taufstein, der sich bis heute in der Elisabethkirche befindet, wurde vom selben Vogt gemeinsam mit seiner Ehefrau im Jahre 1630 gestiftet. 1862 wurde auf dem Gebiet Langenhagens eine Heil- und Pflegeanstalt für geistesschwache Kinder gegründet, in der der spätere Nobelpreisträger Robert Koch zwischen 1866 und 1868 als Assistenzarzt tätig war. Im April 1938 schlossen sich die Gemeinden Langenhagen und die 1935 neu erstandene Gemeinde Brink zur Landgemeinde Langenhagen zusammen, wodurch ein wirtschaftlich stabiles Gemeinwesen entstand. Rathaus der neuen Gemeinde wurde das Rathaus des größeren Brink. Der niedersächsische Innenminister Hinrich Wilhelm Kopf verlieh der Landgemeinde Langenhagen zum 1. März 1959 das Stadtrecht. Fünf weitere Gemeinden kamen im Jahre 1974 im Zuge einer Gebietsreform hinzu. Sehenswert ist der Wasserturm aus dem Jahre 1905 im Langenhagener Stadtpark , der unter Denkmalschutz steht und heute von ortsansässigen Naturschutzverbänden genutzt wird. Ebenfalls denkmalgeschützt ist das zweistöckige Fachwerkhaus 'Rohdehaus', das sich auch im Langenhagener Stadtpark befindet. Naturlandschaftlich interessant ist ein Geestrücken aus der Zeit des Quartärs, der sich im Norden des Stadtgebiets erstreckt und an die Lüneburger Heide angrenzt. Weitere sehenswerte und geschützte Wald- und Moorgebiete befinden sich auf Langenhagener Gebiet. Auf dem Stadtgebiet Langenhagens befindet sich der internationale Flughafen Hannover-Langenhagen.

Lehrte
Gelegen in 17 Kilometer Entfernung im Osten Hannovers, verfügt Lehrte über eine Fläche von 127 km² bei einer Einwohnerzahl von etwa 43 250. Über einen Zeitraum von Jahrhunderten war es lediglich ein unbedeutendes bäuerliches Dorf und wurde im Jahre 1147 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Bedeutung erlangte Lehrte erst mit dem Bau der Bahnstrecke Hannover-Braunschweig ab 1843 und der anschließenden Verlängerung dieser Strecke nach Celle, Hildesheim und Berlin. Durch eine Verkaufshalle für Vieh, die 1911 entstand, wurde Lehrte zum bedeutendsten norddeutschen Viehumschlagplatz. Der Kalischacht Bergmannssegen wurde im Jahre 1912 abgeteuft. Beim Bau der heutigen Bundesautobahn in den 1930er Jahren entstand durch den Abbau des benötigten Kieses und Sandes der 'Hohnhorstsee', nach dem die Autobahn-Raststätte 'Lehrter See' benannt ist. 1973 schlossen sich das damalige Lehrte und die heute zur Stadt gehörenden Gemeinden im Zuge einer Gebietsreform zusammen und bildeten die neue Stadt Lehrte. Am 25. Mai des Jahres 2009 wurde Lehrte von der Bundesregierung der Titel 'Ort der Vielfalt' verliehen, mit dem die kulturelle Vielfalt der Stadt gewürdigt wurde. Das Kurt-Hirschfeld-Forum ist das kulturelle Zentrum Lehrtes, in dem Veranstaltungen von Wanderbühnen sowie des Theaters für Niedersachsen (TfN) stattfinden. In Lehrte befindet sich zudem das größte und älteste norddeutsche Stellwerk, das heute ein Museum ist. Naturlandschaftlich interessant ist das sich östlich Lehrtes befindende Biotop 'Thönser Bruch', wo bisher mehr als 260 Vogelarten gezählt wurden.

Neustadt am Rübenberge
Gelegen zwischen Hannover und Bremen, zählt Neustadt am Rübenberge rund 45 000 Einwohner auf einer Fläche von 357 km². Damit zählt die Stadt zu den flächengrößten deutschen Städten. Relikte aus unterschiedlichen Epochen wurden auf dem Stadtgebiet gefunden, wozu auch Überreste von Mammuts aus der Zeit des Paläolithikum zählen. Auch Belege für menschliche Besiedlung existieren aus der Zeit des Mesolithikum beispielsweise um die Region des Steinhuder Meers, in der die frühen Bewohner auf den Fischfang spezialisiert waren. Die Überreste einer frühmittelalterlichen Ringwallanlage aus dem 10. Jahrhundert (Lünisburg) wurden im Süden der Stadt gefunden. Gegründet wurde Neustadt am Rübenberge gegen 1200 vom Grafen Bernhard II. von Wölpe und in einer Urkunde 1215 als 'nova civitas' erwähnt. 1302 ging die Grafschaft über an den Welfen-Herzog 'Otto den Strengen'. Der Landkreis Neustadt am Rübenberge, der auch die Grafschaft Wölpe umfasste, wurde 1885 gegründet. 1913 wurde der 260 Meter hohe Funkenturm, der damals das höchste deutsche Bauwerk war, nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt. In Betrieb wurde der Turm im Juni 1914 genommen und stellte den ersten Funkkontakt zwischen Europa und den USA her. Zum Anlass dieses Ereignisses weilte Kaiser Wilhelm II. in der Region. Interessanten Bauwerken in Neustadt am Rübenberge sind unter anderem das Schloss Landestrost mit Südbastion, Festungsanlagen, einem Laubengang aus Hainbuchen und einer Sektkellerei, die Wallburg Lüningburg, das Rathaus an der Marktstrasse 4, das Wachthaus, das dem Rathaus gegenüber liegt sowie die Bastion Erichsberg.

Pattensen
Die zum Calenberger Land gehörende Kleinstadt Pattensen zählt etwa 13 950 Einwohner auf einer Fläche von 67 km² und ist damit die kleinste Gemeinde der Region. Der Wall einer alten Befestigung auf dem Schulenburger Berg kündet von einer früheren Besiedlung der Region durch Cherusker und Sachsen. Bereits im 11. Jahrhundert wurden einzelne Ortsteile des heutigen Pattensen urkundlich erwähnt, doch erst am Ende des 12. Jahrhunderts wurden teilweise Stadtrechte gewährt, die schließlich im 13. Jahrhundert vervollständigt wurden, sodass Pattensen den Status einer Stadt inne hat. Ein Münzfund von 1928 belegt, dass Pattensen bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts ein bedeutender Handelsort war. Gleich drei Mal wurde Pattensen während der Hildesheimer Stiftsfehde zu Beginn des 16. Jahrhunderts erobert und geschleift. Nach der großen Feuersbrunst von 1733 wurde die Pattenser Altstadt teilweise neu in Form von zweigeschossigen Fachwerkhäusern erbaut. Davon sind etliche am Marktplatz sowie in der Dammstraße bis heute gut erhalten. Die Alte Wache, die 1838 anstelle der alten Steintorwache errichtet wurde, zählt neben der Leinebrücke 'Zum Calenberg' , dem Schloss Marienburg (im Besitz des Erbprinzes Ernst August von Hannover) und dem Koldinger Amtshaus ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten Pattensens.

Ronnenberg
Die junge Stadt Ronnenberg im Calenberger Land liegt im Südwesten der Region Hannover und zählt bei einer Fläche von 37,78 km² rund 23 000 Einwohner. Mit Beschluss des Niedersächsischen Landtags vom 20. Mai 1969 wurde durch Auflösung der Gemeinden Benthe, Empelde, Linderte, Ronnenberg, Vörie und Weetzen zum 1. Juli 1969 die neue Gemeinde Ronnenberg gegründet. Ihr wurde im Dezember 1975 vom Niedersächsischen Innenminister der Status einer Stadt verliehen. Der regionale Rad- und Wanderweg 'Grüner Ring' zweigt am Fuße des 'Benther Berges' von seiner Basis ab, um über 'Sieben Trappen' in das Gebiet der Stadt Ronnenberg zu führen. Ronnenberg wartet mit einer Reihe von Vereinen auf, deren ältester der Gesangverein 'Concordia von 1859 Ronnenberg e.V.' ist. Der Fanfarenzug 'Erstes Niedersächsisches Show-Fanfaren- und Majorettencorps' besteht seit 1971. Der Heimatverein von Ronnenberg ist seit 1905 die 'SG 05 Ronnenberg'. 1928 wurde die Ortsgruppe Ronnenberg des Heimatbundes Niedersachsen gegründet.

Seelze
Die Stadt Seelze im Calenberger Land liegt zwischen der Leine, dem Mittellandkanal sowie dem Stichkanal Hannover-Linden und erstreckt sich über ein Areal von 54 km² bei einer Einwohnerzahl von rund 33 000. Die tatsächlichen Ursprünge Seelzes liegen weitgehend im Dunkeln. Bekannt ist, dass im Jahre 1625 im Süden des Ortes eine aus militärischer Hinsicht eher unbedeutende Schlacht des Dreißigjährigen Krieges stattfand, woran im Jahre 1630 der Bildhauer Jeremias Sutel mit einer  Sandsteinbüste erinnerte. Im Jahre 1847 erhielt der Ort Seelze mit dem Bau der Eisenbahnlinie Hannover-Minden die einzige Haltestelle zwischen dem damaligen 'Centralbahnhof' Hannover und Wunstorf. 1909 wurde in Seelze einer der größten Rangier-Bahnhöfe Deutschlands errichtet. 1974 entstand durch den Zusammenschluss von 11 Dörfern die Großgemeinde Seelze. Das Stadtrecht erhielt Seelze 1977. Sehenswert ist das 'Obentraut-Denkmal', das im Jahre 1630 in Seelze zu Ehren des Reitergenerals Elias von Obentraut errichtet wurde. Das Denkmal hat seinen Platz an jener Stelle, an der der General am 25. Oktober 1625 im Laufe des Dreißigjährigen Krieges durch eine Verwundung zu Tode kam.

Sehnde
Gelegen im Südosten der Region Hannover, besteht Sehnde aus 15 Ortsteilen und verfügt über eine Fläche von 103,44 km² bei etwa 23 040 Einwohnern. Besiedelt wurde die Gegend um Sehnde um 800 von fränkischen Militärkolonisten und wurde erstmals urkundlich 1147 erwähnt. Das Gebiet wurde nach mehreren Fehden zwischen dem Hochstift Hildesheim und den Braunschweiger-Lüneburger Welfen aufgeteilt. Durch die Gebietsreform im Jahre 1974 entstand aus dem Zusammenschluss von 15 Gemeinden die jetzige Gemeinde Sehnde. Neben kleineren industriellen Betrieben ist der Umkreis Sehndes landwirtschaftlich geprägt. Das Regional-Museum Sehnde befindet sich im Ortsteil Rethmar, im Ortsteil Wehmingen ist das Hannoversche Straßenbahn-Museum auf dem Gelände des früheren Kali-Bergwerks Hohenfels zu besichtigen. Veranstaltungen in den Bereichen Literatur und Theater werden von dem seit 1979 bestehenden Kulturverein Sehnde e.V. angeboten. Charakteristische Gebäude der Stadt Sehnde sind das Rathaus mit seinem Glockenspiel aus den 1970er Jahren, die evangelische Kirche 'Zum heiligen Kreuz' mit romanischem Turm und barockem Kirchenschiff und die katholische Pfarrkirche 'St. Maria' aus dem Jahre 1955. Sehenswert ist außerdem die Kugelbake am Kanal-Sporthafen, die eine verkleinerte Nachbildung des Cuxhavener Seezeichens ist.

Springe
Gelegen an einem Talpass, der Deisterpforte, hat Springe rund 30 000 Einwohner auf einer Fläche von 159,78 km². Im Jahre 1013 wurde Springe als 'Hallerspringe' erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert führte die Befestigung des Ortes zur Erlangung der Stadtrechte. Nachdem sich später das Amt Springe gebildet hatte, kam es nach zahlreichen Erweiterungen und Umbenennungen schließlich 1884 zum Kreis Springe. Die günstige Lage Springes an der Deisterpforte trug wesentlich zumWachstum der Stadt bei. Durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden entstand im Jahre 1974 die heutige Stadt Springe. Zu den Sehenswürdigkeiten Springes gehört der etwa 14 km² große 'Saupark', in dessen nordöstlichem Teil das Wisentgehege Springe zu finden ist. Hier können Wisente sowie an die 100 einheimische Wildtierarten beobachtet werden. Im 'Jagdschloss Springe' aus den Jahren 1836 bis 1842 am Rande des Sauparks befindet sich im Erdgeschoss ein Jagdmuseum.

Wunstorf
Im Calenberger Land nahe des Steinhuder Meeres verfügt die Stadt Wunstorf über eine Fläche von 126,60 km² bei einer Einwohnerzahl von rund 41 000. Von einer Dorfsiedlung aus der Zeit um 700 mit Namen 'Wonherestorpe' leitet sich der heutige Stadtname ab. Erstmals im Jahre 1235 wird in einer Urkunde der Name eines Grafen 'von Wunstorf' erwähnt. 1261 wird den Wunstorfer Bürgern vom Mindener Bischof das Recht der Stadt Minden verliehen. Der Kriegsherr Tilly plünderte 1624 den Ort und zwischen 1803 und 1805 quartierten sich französische Truppen in Wunstorf ein. 1974 wurden im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform 9 Gemeinden in die Stadt Wunstorf eingegliedert. Sehenswerte Gebäude sind u. a. das Rathaus mit Giebel und Ecktürmchen, der in den Jahren 1520/21 in jetziger Form errichtete Ratskeller, dessen ältere Gebäudeteile bereits aus dem Jahre 1501 stammen, die Stadtbibliothek in der ehemaligen Abtei aus dem Jahre 1518, das Pastorenhaus aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert sowie das Fachwerk-Dielenhaus 'Pfarrwitwenhaus' von 1584.

Kompetent und zuverlässig planen und bauen wir Ihr Massivhaus in der Region Hannover

Massivhaus in der Region Hannover planen und bauenUm von Beginn an einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind unsere Bauberater in der Regel Architekten oder Bausachverständige, die Ihnen eine umfassende Beratung und individuelle Bauplanung bieten. Während der Bauberatung und der Bauplanung werden Ihre Wünsche in Bezug auf Architektur, Ausstattung und Ausbaustufe definiert und in einer Entwurfsplanung und Baubeschreibung transparent festgeschrieben. Diese Vorgehensweise bringt frühzeitige Klarheit hinsichtlich der endgültigen Baukosten und schützt Sie vor unangenehmen Überraschungen während der Bauphase. Ob Einfamilienhaus, Bungalow, Stadtvilla, Doppelhaus oder Reihenhaus: Bei uns bauen Sie kein "Haus von der Stange", sondern ein Architektenhaus nach Ihren Vorstellungen und Wünschen.

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